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Mauerwerkssanierung

VEINAL

Mauerwerksanierung

Abdichtung gegen drückendes und nicht drückendes Wasser im Erdreich

VEINAL® -SPERR 494 - faserverstärkt
Mit VEINAL® -SPERR 494 werden zementgebundene, kunstharzvergütete Sperrputze der Mörtelgruppe P III hergestellt. Durch eine spezielle Kunstharzvergütung sowie Zuschlagstoffe zur Verbesserung der Haftung und Dichtigkeit, werden große Sicherheiten bei der Anwendung zur Bauwerks-abdichtung gegen drückendes Wasser erreicht. Mit einem zusätzlichen hohen Anteil an Kunstfasern, die der Wirkung einer Armierung gleichkommen, lassen sich extrem standhafte Sperrputzsysteme gegen hohen Wasserdruck erstellen. VEINAL®-SPERR 494 ist geeignet für Sockelputze, Hohlkehlen für Waschküchen, Duschen, zur Kellerabdichtung, als Sperr- Estrich, für Schwimmbäder, unterhalb von Horizontalsperren usw.

VEINAL® -SAN 594
Mit VEINAL® -SAN 594 können salzspeichernde Sanierputze mit hoher Porosität und Wasserdampfdurchlässigkeit hergestellt werden. Die Anwendung erfolgt auf feuchtem salzgeschädigtem Mauerwerk. Mit VEINAL® -SAN 594 werden trockene ausblühungsfreie Putzoberflächen erreicht. VEINAL® -SAN 594 wurde speziell zur Altbausanierung entwickelt, kann aber auch im Neubaubereich, vorbeugend für Sockelbereiche in Garagen und Gebäuden angewendet werden (z.B. gegen Spritzwasser und Tausalz). VEINAL® -SAN 594 ist geeignet für Innen- und Außenwandflächen sowie für Sockelbereiche im Alt- und Neubau. (wie z.B. Kellern, Saunen, Waschküchen, Dusche sowie auf allen feuchtebelasteten und versalzenen Wandflächen). Anwendung unterhalb von Horizontalsperren.
Nicht als Sperrputz geeignet.

Anwendungs- und Verarbeitungsrichtlinien
VEINAL® SPERR 494 - faserverstärkt
1. Beseitigung von altem Putz
Vorhandenen Putz vollständig abschlagen. Mürbe Mauerwerksfugen ca. zwei cm tief auskratzen. Mauerwerk abbürsten und durch absaugen reinigen. Bauschutt und Altputz sofort beseitigen.

2. Kontrolle auf Sickerwasser/Druckwasser
Sichtung des Mauerwerks auf punktuell eindringendes Wasser, und dauerndes flächiges Nässen, nachdrückend. Sollte das der Fall sein, muß bei bei punktuell eindringendem Wasser diese Stelle keilförmig erweitert werden, um sie dann mit VEINAL® -Schnellmörtel 30 Sek. pfropfenartig zu verschließen. Bei dauerndem flächigem Nässen wird VEINAL® -Schnellmörtel 30 Sek. mit der Handfläche solange, auf die betroffenen Stellen im Mauerwerk eingerieben bis kein nachdrückendes Wasser, oder Nässe mehr zu erkennen ist.
Diese Arbeiten müßen sorgfältig ausgeführt werden, da der dann folgende weitere Sperrputzaufbau während der Erhärtungsphase keinerlei Belastung durch nachdrückendes Wasser (punktuell oder flächig) erhalten darf.

3. VEINAL® HPS 100 Salzsperre - Haftgrund - Putzverfestigung
Aufbringen einer Salzsperre - Haftgrund VEINAL® -HPS 100 im Sprüh- oder Flutverfahren, als Vorbereitung des Mauerwerks zur Aufnahme des Haft - Spritzbewurfes VEINAL® SH 394

4. VEINAL® SH 394 Spritzbewurf - Haftschlämme - faserverstärkt
Aufbringen eines Spritzbewurfes -volldeckend- als Haftbrücke zur Aufnahme für VEINAL® Sperr 494

5. VEINAL® SPERR 494 - faserverstärkt
Ausgleich bei größeren Vertiefungen und Unebenheiten zur Vermeidung extremer Putzdicken (Standzeit beachten). Aufbringen des VEINAL® -Sperrputzes nach Werksvorschrift mit rein mineralischem Zuschlag, Putzdicke mindestens 20mm (Standzeit beachten). Der Abbindeverlauf, muß konstant sein, nich künstlich trocknen oder beheizen.

6. Oberflächen - Endbehandlung
Wird das VEINAL® -Sperrputzsystem in Innenräumen angewendet, ist je nach Nutzungsart des abgedichteten Raumes ein Schutz gegen Kondensatbildung erforderlich. Dies kann durch Aufbringen eines VEINAL® -Sanierputzes mit Diffusionsbeschichtung erfolgen (Schichtdicke erfahrungsgemäß 20mm). Um den Erfolg und die Dauerhaftigkeit von Kellerabdichtungen zu gewährleisten sind vom Nutzer folgende Hinweise zu beachten:
Die Abdichtungen dürfen nicht beschädigt werden, demzufolge dürfen nachträglich keine Dübel, Schrauben, Nägel usw. Durchdringungen und Durchbrüche hergestellt werden. Schränke, Regalwände oder Einbauteile mit geschlossener Rückwand dürfen nur in ausreichendem Abstand von den bearbeiteten Wänden oder Bauteilen platziert werden. Hierbei ist für ausreichende Hinterlüftung zu sorgen, damit eine Kondensatbildung unterbunden wird.
Kellerräume müssen zur Vermeidung von Kondensationsfeuchtigkeit regelmäßig gelüftet werden. Dabei ist zu beachten, dass in der warmen Jahreszeit nur in frühen Morgenstunden oder am Abend gelüftet wird. Bei einer Dauerlüftung wird die Kondensation noch verstärkt.
Bewegungen des Gebäudes oder Bauteile, wie Setzungen, Erschütterungen, statische Überbeanspruchung usw. können zu Rißbildungen führen. Eine Gewährleistung für diese Beanspruchungsfälle ist ausgeschlossen.

 

 

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